Rapidbausatz mit PE-Speicher

Tankmaße:

 
Speicher

Durchm.
B
Einbautiefe
C
Zulauf (1)
D
Überlauf (2)
E
Technikrohr (3)
4.000 ltr.
2150
2340
1865
1255
1580
5.000 ltr.
2350
2480
1865
1255
1645
6.000 ltr.
2350
2740
2115
1505
1910
(Alle Maße sind ca.-Maße in mm und können Fertigungstoleranzen unterliegen.)

 
 
 
 


Filtertechnik


Testsieger im belgischen Verbrauchermagazin "Test Achats"

Wirbel-Fein-Filter (WFF) in DN 100
zum Anschluß mehrerer Regenfallrohre, bis zu 200 m² Dachfläche.
Filterfeinheit 0,28 mm.

Das Dachablaufwasser kommt im Kanalrohr horizontal an und wird in der oberen Kammer als Rundwirbel in die senkrechte umgeleitet. Dort fließt es über den Filterzylinder aus Edelstahl um groben und feinen Schmutz abzusondern, der mit etwas Restwasser automatisch durch den unteren Abgang in den Abwasserkanal entsorgt wird. Das gewonnene Filterwasser wird dem Speicher zugeführt um dann als Betriebswasser genutzt zu werden.

Nach dem Einbau wird der WFF Bestandteil des Kanalrohrsystems, d. h. das ankommende und die abgehenden Rohre müssen dicht angeschlossen werden. Lediglich die nach oben zeigende Revisionsöffnung bedarf keiner Dichtung, da hier kein Wasser fließt.
Die Revisionsöffnung kann mit dem mitgelieferten PE-Verlängerungsschacht bis zum fertigen Erdniveau verlängert werden. Der Filterzylinder (Edelstahl) ist mit einem Ausheber zum Reinigen nach oben herausnehmbar.

Versickerungshinweise


Hauswasserzentrale OPTIMA
Die Hauswasserzentrale OPTIMA ist eine Steuerzentrale der Regenwassernutzungsanlage mit integrierter Saugpumpe und Nachspeisebehälter. Sie vereinigt zahlreiche Einzelgeräte in einem abgestimmten Gesamtpaket.
OPTIMA fördert das Regenwasser aus der Zisterne und speist es in das Regenwasserleitungsnetz ein.
Gleichzeitig steuert OPTIMA die gesamte Regenwassernutzungsanlage, kontrolliert den Füllstand des Speichers und sorgt im Bedarfsfall für die Trinkwassernachspeisung, direkt in die Pumpenleitung.

Das OPTIMA-Paket des REWALUX-Rapidbausatzes enthält:

Funktionsweise
Die hydromechanische Steuerung vereint die "traditionelle" Steuerung mittels Schaltautomaten mit der Nutzung von strömungsmechanischen Wirkungen. Dadurch wird eine große Funktionssicherheit erreicht. Grundsätzlich arbeitet das OPTIMA-System mit zwei Druckpumpen.

Die Ladepumpe der OPTIMA wird als Tauchpumpe im Speicher aufgestellt. Sie ist mit einem schwimmendem Ansaug-Fein-Filter und einem Schwimmerschalter ausgestattet. Die Ladepumpe fördert das Regenwasser zur normalsaugenden Kreiselpumpe in der OPTIMA. Der Vordruck bewirkt, daß diese lediglich Druckarbeit zu leisten hat und die Zulaufleitung der Trinkwassernachspeisung gesperrt wird.

Dank des Zwei-Pumpensystems kann die OPTIMA auch bei ungünstigen Bedingungen eingesetzt werden. Bei Bedarf kann die OPTIMA flexibel mit stärkeren normalsaugenden Pumpen und Ladepumpen ausgerüstet werden (z.B. langen Saugwegen oder großen Höhendifferenzen zwischen Speicherboden und Standort der Hauswasserzentrale). Bei herkömmlichen Regenwasserzentralen mit nur einer Saugpumpe führen lange Saugwege und große Höhendifferenzen immer wieder zu Problemen bei der Betriebssicherheit und erheblichen Leistungsverlusten auf der Druckseite. Da bei dem System OPTIMA eine Ladepumpe das Regenwasser aus der Zisternen drückt, braucht die Pumpenleitung nicht mit Steigung zum Haus verlegt werden, was bei "normalen" Hauswasserzentralen erforderlich ist.
Darüber hinaus bestehen bei "normalen" Hauswasserzentralen mit nur einer Saugpumpe starke Druckunterschiede zwischen Saugbetrieb aus dem Regenwasserspeicher und Nachspeisebetrieb aus dem Nachspeisebehälter.

Nicht so bei der OPTIMA: Wird ein Verbraucherventil geöffnet, startet über den Schaltautomat gesteuert die Versorgungspumpe in der Hauswasserzentrale. Ist Regenwasser in der Zisterne vorhanden, startet die Ladepumpe in der Zisterne automatisch mit und speist die Versorgungspumpe. Dadurch werden die Leistungsverluste der Versorgungspumpe im Saugbetrieb vermieden und es steht immer der gleiche Druck im Leitungsnetz zur Verfügung. Der max. Volumenstrom der OPTIMA liegt bei ca. 70 l/min (4,2 cbm/Std.).

Die Umschaltung auf Trinkwassernachspeisung erfolgt vollautomatisch. Ist die Zisterne leer, schaltet der Schwimmerschalter die Ladepumpe ab. Da nun der Vordruck durch die Ladepumpe fehlt, wird Trinkwasser aus dem Nachspeisebehälter der OPTIMA angesaugt. Der sinkende Wasserspiegel im Nachspeisebehälter bewirkt das Öffnen des Schwimmerventils am Auslauf der Trinkwasserleitung. Manuelles Umschalten auf Trinkwassernachspeisung ist jederzeit durch Netzabkopplung der Ladepumpe einfach möglich. Der Vorratsbehälter ist mit einem zusätzlichen Notüberlauf ausgestattet. Die Trinkwassernachspeisung ist gemäß DIN 1988/4 als freier Auslauf ausgeführt. Ein kontinuierlicher Wasseraustausch im Nachspeisebehälter erfolgt automatisch.

Abmessungen BxHxT: 46,5 cm x 50,0 cm x 31,0 cm
Aufstellort: Wandaufhängung

Vorteile der Hauswasserzentrale OPTIMA:

Empfohlenes Zubehör für den Rapidbausatz:
Konformitätserklärung zur Sicherheit von Trinkwasseranlagen